schicksale in rschischtschiw Schicksale in Rschischtschiw
Oscar Weiss: Schicksale Der Verfasser verzichtet auf die Darstellung des Verlaufes militärisch-strategischer Operationen. Sein Blick richtet sich auf den einfachen Soldaten, der im Wissen, dass sein Leben im nächsten Augenblick zu Ende sein kann, den aufkommenden Gefühlen und Stimmungen, wie Angst, Hoffnung, Sorge um die Kameraden, Empörung und Unverständnis ausgesetzt ist. Geschichte ist dem Verfasser nicht allein das, was sichtbar geschieht, sondern insbesondere die persönliche Betroffenheit in solchem Geschehen.

Im ersten Bericht schlägt der Verfasser mittels eines Feldpostbriefes den Bogen vom Dnjepr zurück in die Schulzeit, in der öfters versucht wurde zu erklären, was man zu verstehen habe unter „Die Fahne flattert uns voran …“.

„Aus den letzten Seiten eines Kriegstagebuches“ sprechen Ungewissheit, Ohnmacht und Ausweglosigkeit im Feuer der Geschütze und Geschosse, wird gesprochen vom Tod eines Kameraden und vieler anderer, aber auch von der aufkommenden Nachdenklichkeit bei Freund und Feind angesichts des Sterbens.

„Die da unten im Lehm“ fragt nach dem Humanen, das zwischen „Siegern“ und „Besiegten“ zu oft droht, verschüttet zu werden.

* * *

Die Berichte sollen nachdenklich machen gemäß des beruflichen Leitbildes des Verfassers:
„Meister, du gibst uns das Wissen und lehrst uns das Denken. Aber was kommt nach dem Denken?“
Der Meister lächelte und antwortete: „Nachdenklichkeit!“

248 S., Abb., kartoniert

14,00 Euro

Schicksale in Rschischtschiw
Oscar A. Weiss
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